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Unsere Grundgedanken

Spielen heisst entdecken und experimentieren, verstecken und finden, bauen und backen, schminken und sich verwandeln, malen und kneten, rennen und hüpfen, fliegen und fahren. Bei uns ist das alles möglich auf und rund um den Bauernhof.

Dabei liegt es uns am Herzen,  dass Kinder zur Natur finden. Wir dürfen vieles auf dem wunderschönen Bio-Bauernhof entdecken und lernen. So werden wir zum Beispiel zusammen: 

den Garten pflegen, anpflanzen und ernten, die Tiere pflegen und versorgen und Felder und  Wald durchforsten. Wir können zusammen durch Regenpfützen springen, probieren den Schnee mit der Zunge aufzufangen, lehnen gegen den Wind, springen über Pflastersteinfugen und liegen im Heu. Lauschen Geschichten, gehen auf Schatzsuche im Sandkasten und  rutschen vom Spielturm runter!

Nachfolgende Worte gehören zu unserem Leitbild. Es sind unsere Grundgedanken, nach welchen wir arbeiten.

Sich Zeit lassen und eingewöhnen

Die Eltern dürfen während der Spielgruppe so lange dabei sein, wie es für ihr Kind notwendig ist. Während der Eingewöhnung können sich die Eltern im Hintergrund aufhalten. Sozusagen als Rückenstärkung für die Kinder. In dieser "Elternzone" können es sich die Eltern gemütlich machen, beobachten und bei Bedarf helfen. Die Kinder dürfen ihr Lieblingsplüschtier, Nuscheli, Nuggi von zuhause mitbringen. Wenn ein Kind im Laufe des Quartals seine Lieblingssachen nicht mehr direkt neben sich braucht, dann dürfen sie die Kinder auf einem eigens ausgewählten Platz deponieren (zum Beispiel in einer dekorierten Kiste, auf einem Stühlchen, etc.). Gemeinsam feiern wir auch Geburtstage - von den Kindern wie auch von unseren Tieren. An diesen Tagen gibt es immer eine Überraschung :-).

 

Draussen

Wir sind immer draussen unterwegs. Entweder auf dem Bauernhof, im Garten oder auf dem eigenen Waldplatz. Bei sehr schlechtem Wetter steht uns ein ausgebauter Heuboden zur Verfügung. Bei nicht ganz so schlechtem Wetter haben wir viele kleine Unterschlüpfe und manchmal ein Lagerfeuer. Dadurch, dass wir immer draussen sind, erleben wir die Geschehnisse in der Natur hautnah. Was wir mit den Kindern spielen, beobachten und in unseren Geschichten vorkommt, ist oft inspiriert von den aktuellen Ereignissen der Natur oder des Kalenders (Traditionen wie Samichlaus, Sä- und Erntetage), aber vom Leben der Kinder. 

 

Zusammen und frei

Manchmal sind wir im Kreis, manchmal frei auf dem Areal. Im Kreis stimmen wir uns gemeinsam mit Geschichten, Theater und Rätsel auf die bevorstehenden Erlebnisse ein. Immer wieder sind Mittelsfiguren dabei - so zum Beispiel unser Strubbelhuhn Lani.  Manchmal ist auch eine Schatzkiste dabei. Die Kinder dürfen diese Kiste gemeinsam öffnen und finden darin zum Beispiel Tierfutter, Pflanzensamen, Schminkpinsel, kleine Bagger. Diese Gegenstände zeigen, was die Kinder während des Besuchs erleben können. Denn für jeden Besuch stellen wir mögliche Spielangebote zur Verfügung. Einige davon sind nur an den jeweiligen Tagen verfügbar, andere sind das ganze Quartal da. Die Kinder wählen immer selbst, was sie spielen wollen.

 

"gut" spielen

Niemand darf hauen, treten, beissen. Auch mit Worten darf nicht verletzt werden. Wenn um ein Spielzeug gestritten wird, dann kann geteilt, getauscht werden - oder es wird, je nach Streit, eine Pause auf beider Seiten mit diesem Spielzeug eingelegt. Wenn ein Kind gerade mit einem begehrten Spielzeug spielt, dann kann gewartet und abgewechselt werden. 

Für jeden Besuch überlegen wir uns immer Spiele. Die Spielangebote sind neben den aktuellen Bauernhofgeschehnissen so ausgerichtet, dass sich jedes Kind nach seinen  Interessen und körperlichen Bedürfnissen ausleben kann. So gibt es immer Angebote für den "Kopf" oder auch, um seinen Bewegungsdrang auszuleben.

 

Mithelfen und beobachten - der Bauernhofbetrieb

Auf dem Bauernhof kann immer wieder mitgeholfen werden - sei es bei den Tieren oder im Garten. Durch die Mithilfe sehen die Kinder wie Lebensmittel produziert werden und wieviel Zeit und Geduld für die Produktion aufgewendet wird. Im eigenen Garten wird aber auch genascht.

 

Pflegen und beobachten - die Tiere

Tiere sind auf dem Hof allgegenwärtig. Die Kinder versorgen die Tiere unter unserer Aufsicht (füttern, misten). Manche dieser Tiere begleiten uns auch zum Waldplatz (Hunde und Esel). Die Anwesenheit der Tiere bringen verschiedene Vorteile mit. Sie sind lustig, sind immer da und können so sehr schnell Beziehungen knüpfen. Sie helfen uns auch, Situationen besser zu verstehen: zum Beispiel, wenn es einmal sehr, sehr laut ist, ziehen sich die Tiere oft zurück. Wenn die Kinder die Tiere wieder bei sich haben wollen, dann ist es notwendig leiser zu sein.

 

auf eine bereichernde Zusammenarbeit!

Wir wünschen uns ein gutes Zusammenspiel zwischen Eltern und uns. Eine direkte und ehrliche Kommunikation erleichtert uns die Zusammenarbeit enorm. Gerne nehmen wir uns Zeit, um ihre Anliegen zu besprechen. Dies am besten nach dem Besuch beim Abholen ihres Kindes. Im nachfolgenden Dokument sind weitere Punkte, welche für uns und unsere Zusammenarbeit wichtig sind, aufgeführt. Die wichtigsten davon werden wir während den Schnuppertagen oder dem ersten Besuch der Spielgruppe mit ihnen besprechen.

Elternarbeit .pdf
 
 
AGB_Stand Sept 2020.pdf